Wasserlinse auf Speck?

Gestern habe ich ein paar Kilo von den Wasserlinsen aus dem Teich gefischt. Das Zeug vermehrt sich wir das sprichwörtliche Unkraut: bis zu 25% Zuwachs pro Tag. Also nach vier Tagen verdoppelt sich die Menge. Es ist ungiftig, proteinreich (angeblich mehr als Sojabohnen) und die Enten und Frösche lieben es.  Da drängt sich doch auf, anstatt es abzusammeln und zu kompostieren, mal nach Rezepten zu recherchieren. Weiterlesen

Froschschenkel in Linsensuppe

Unser zweiter, sonniger Teich sieht auf ein paar Meter Entfernung nicht anders aus als die Wiese. Grün. Obwohl es einen frappanten Unterschied gibt: er sieht besser gemäht aus. Aber von Wasser ist erst einmal nichts zu sehen; eine homogene, grüne Fläche – aus der ein paar Froschaugen rausschauen. Weiterlesen

Raus aus der Comfort Zone

Der letzte Gartenschläfer  hat es sich noch ein paar Tage gemütlich gemacht… angeliefertes Fressen gefressen… aber nun ist er/sie raus… Freddy (der 90% Schwimmhund) hat nichts damit zu tun 🙂
So isses halt bei Muddern… irgendwann werden die Jungen flügge.

Offensichtlich habe ich die Einzelfotos falschherum zusammen montiert… der Film läuft also die meiste Zeit rückwärts… Schiskojenno, wenn’s stört, der muß ihn sich halt rückwärts spulen 😉

Froschfutter

Die Teichpatin hat zugeschlagen. Hier Ihr Bericht:
Die Bestimmung der Frösche finde ich gar nicht so einfach und bisher habe ich kein einziges richtig scharfes Foto hinbekommen – bevor es „platsch“ machte. Meiner Ansicht nach, vor allem wegen der unten weissen Schnute, haben wir „Seefrösche“ im Teich (siehe auch hier; es gibt aber andere Fotos online, die völlig unähnlich sind): Weiterlesen

Gartenschläfer. Was machen sie außer schlafen?

Von den sieben Winterschlafenden ist einer noch „Zuhause“. Dem scheints in der ollen Kommode zu gefallen. Achtet auf Datum und Uhrzeit.

Wir haben ein paar Reste – Käse, Nüsse – auf dem Boden drapiert, damit sie gleich die Fettreserven nach dem Winterschlaf auffüllen können. Käse ist super; Cashews mögen sie nicht.

Die Kamera habe ich wieder aufgestellt. Am Wochenende werden wir sehen, was sich weiter getan hat!

ps: von Birgit gabs noch diesen Link zum Gartenschläfer

Der König ist tot. Es lebe der König!

GADDADAVIDA 2.0

Ein letzter Blick zurück

Ganz lange gab es keine Neuigkeiten mehr. Getan hat sich dennoch viel.

Jetzt ist’s aus. GADDADAVIDA ist Geschichte. Das zwei Ar Experiment ist vorbei. Es war schön, es hat viel Spaß und viel Arbeit gemacht. Eine dicke Träne im Auge. In beiden Augen.

Am Samstag habe ich die letzten Dinge, die ich in den Garten geschafft habe, wieder herausgeschafft. Der Garten ist an den Nachbarn übergeben, er wird sich besser darum kümmern können, als es mir möglich ist. Dieses blöde Entfernungsproblem – es ist sinnlos, einen Garten alleine bewirtschaften zu wollen, wenn man eine dreiviertel Autostunde entfernt ist. Weiterlesen

Panikwein

Am Samstag habe ich das Schöne Wetter ausgenutzt, um im GADDADAVIDA die Reste des Winters zu beseitigen, den Bach freizuschneiden und einiges an Saatgut auszusäen. Wir hatten von letztem Jahr noch ein paar Tüten über. Aber auch einiges Neues wie Unmengen an Kürbissamen – die blieben übrig und machten sich nicht gut in der Kürbissuppe. Der Knoblauch blühte und bildete in der Blüte Miniknoblauchzehen. Die keimten nun und ich habe sie unter die Erdbeeren gesetzt. Die beiden haben sich im letzten Jahr auch gut verstanden.

Die Gemüseernte war 2015 aufgrund der Trockenheit ziemlich bescheiden. Die Kirschernte war umwerfend, wir hatten viel zu viele für die paar erntenden Hände. Sie sind alle verkeltert worden. Äpfel waren auch nicht so viele, aber es hat für ein paar hundert Liter gereicht. Weiterlesen

Und ZACK… ist der Winter auch schon wieder vorbei!

Es ist Anfang April, manchmal scheint die Sonne und manchmal -dieses Jahr eher häufig- regnet es. Schön.

Das ist mal eine gute Wetterlage, nach dem extrem trockenen letzten Jahr sieht das besser für GADDADAVIDA aus. Wir sind ja leider ein paar Meter von dem Garten am Rande der Wetterau weg gezogen und sind immer noch am überlegen, wie wir mit ihm fortfahren werden. Sinnvoll wäre es, anspruchslose Pflanzen zu kultivieren. Ich werde definitiv nicht mehr Stunden mit Gießen verbringen.

Ich glaube, es ist eine gute Idee, dort vorrangig dauerhafte Fruchtpflanzen anzusiedeln, die wir verkeltern können. Die Ableger der Johannisbeeren sind gut angegangen. Blaubeere und Taibeere sind gut durch den Winter gekommen. Die Quitte knospt auch. Noch ein paar weitere Beerenbüsche, Holunder, vielleicht noch Kiwis… könnte gut passen. Das würde die Arbeit dort in Grenzen halten und trotzdem die Fläche ausnutzen. Die Sauerkirsche und die Erdbeeren sind ja auch noch da. Und Brombeeren.

Dazu ein paar Gemüse- und Tabakexperimente. Wenns wächst, gut. Wenn nicht, auch gut.

Die vier Apfelbäume, die ich im Herbst auf dem Schäferstück gepflanzt habe, scheinen auch angegangen zu sein. In ein paar Tagen fangen die Kirsch- und die Apfelbäume zu blühen an. Wenn das vorüber ist, geht es an den Totholzschnitt, die Zweite. Letztes Frühjahr haben wir das halbe Schäferstück geschafft. Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, den Rest davon und die beiden anderen Wiesen zu schneiden.

Überhaupt, Vorsätze. Ich würde gerne genug Leute zusammenbekommen, daß wir diesmal alle Kirschen geerntet bekommen. Und den Steg zum GADDADAVIDA reparieren. Und die Äpfel zum richtigen Zeitpunkt ernten. 

Und wieder ein Gartenjahr rum

Das ging aber mal wieder schnell. Gerade war noch Mai und jetzt ist fast schon Winter. Alles abgeerntet und gegessen, was im letzten Beitrag erst am Anwachsen war.

Also mal ein Schnelldurchlauf:
So richtig fruchtbar war es im Gaddadavida dieses Jahr nicht.
Es gab nur ganz wenig Regen und wir hätten dreimal so viel gießen können sollen. Das haben wir aber nicht geschafft. Ich habe dann eine 500 Liter Regentonne gekauft und den Brunnen wieder frei gegraben, weil der Edelbach auch kaum noch Wasser führte. Weiterlesen

Es wird eng

…so langsam.

Die kleinen Pflänzchen in den Schalen sehen sehr zierlich aus, brauchen aber im wahren Leben doch ganz schön Platz.
In den Schalen stehen sie (viel zu) eng beieinander, im Feld brauchen sie Abstände von zwanzig, dreissig oder noch mehr Zentimetern. Die Pflanzen werden ja auch hoch und groß und sollen sich nicht gegenseitig behindern oder sich die Sonne wegnehmen. Also hoffentlich werden sie hoch und groß.
Und plötzlich stellen wir fest, daß gaddadavida doch ziemlich klein ist – oder andersherum – wir ziemlich viele Sämlinge angezogen haben. Weiterlesen