img_0079-1.jpg

Panikwein

Am Samstag habe ich das Schöne Wetter ausgenutzt, um im GADDADAVIDA die Reste des Winters zu beseitigen, den Bach freizuschneiden und einiges an Saatgut auszusäen. Wir hatten von letztem Jahr noch ein paar Tüten über. Aber auch einiges Neues wie Unmengen an Kürbissamen – die blieben übrig und machten sich nicht gut in der Kürbissuppe. Der Knoblauch blühte und bildete in der Blüte Miniknoblauchzehen. Die keimten nun und ich habe sie unter die Erdbeeren gesetzt. Die beiden haben sich im letzten Jahr auch gut verstanden.

Die Gemüseernte war 2015 aufgrund der Trockenheit ziemlich bescheiden. Die Kirschernte war umwerfend, wir hatten viel zu viele für die paar erntenden Hände. Sie sind alle verkeltert worden. Äpfel waren auch nicht so viele, aber es hat für ein paar hundert Liter gereicht. Weiterlesen

Und ZACK… ist der Winter auch schon wieder vorbei!

Es ist Anfang April, manchmal scheint die Sonne und manchmal -dieses Jahr eher häufig- regnet es. Schön.

Das ist mal eine gute Wetterlage, nach dem extrem trockenen letzten Jahr sieht das besser für GADDADAVIDA aus. Wir sind ja leider ein paar Meter von dem Garten am Rande der Wetterau weg gezogen und sind immer noch am überlegen, wie wir mit ihm fortfahren werden. Sinnvoll wäre es, anspruchslose Pflanzen zu kultivieren. Ich werde definitiv nicht mehr Stunden mit Gießen verbringen.

Ich glaube, es ist eine gute Idee, dort vorrangig dauerhafte Fruchtpflanzen anzusiedeln, die wir verkeltern können. Die Ableger der Johannisbeeren sind gut angegangen. Blaubeere und Taibeere sind gut durch den Winter gekommen. Die Quitte knospt auch. Noch ein paar weitere Beerenbüsche, Holunder, vielleicht noch Kiwis… könnte gut passen. Das würde die Arbeit dort in Grenzen halten und trotzdem die Fläche ausnutzen. Die Sauerkirsche und die Erdbeeren sind ja auch noch da. Und Brombeeren.

Dazu ein paar Gemüse- und Tabakexperimente. Wenns wächst, gut. Wenn nicht, auch gut.

Die vier Apfelbäume, die ich im Herbst auf dem Schäferstück gepflanzt habe, scheinen auch angegangen zu sein. In ein paar Tagen fangen die Kirsch- und die Apfelbäume zu blühen an. Wenn das vorüber ist, geht es an den Totholzschnitt, die Zweite. Letztes Frühjahr haben wir das halbe Schäferstück geschafft. Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, den Rest davon und die beiden anderen Wiesen zu schneiden.

Überhaupt, Vorsätze. Ich würde gerne genug Leute zusammenbekommen, daß wir diesmal alle Kirschen geerntet bekommen. Und den Steg zum GADDADAVIDA reparieren. Und die Äpfel zum richtigen Zeitpunkt ernten. 

Und wieder ein Gartenjahr rum

Das ging aber mal wieder schnell. Gerade war noch Mai und jetzt ist fast schon Winter. Alles abgeerntet und gegessen, was im letzten Beitrag erst am Anwachsen war.

Also mal ein Schnelldurchlauf:
So richtig fruchtbar war es im Gaddadavida dieses Jahr nicht.
Es gab nur ganz wenig Regen und wir hätten dreimal so viel gießen können sollen. Das haben wir aber nicht geschafft. Ich habe dann eine 500 Liter Regentonne gekauft und den Brunnen wieder frei gegraben, weil der Edelbach auch kaum noch Wasser führte. Weiterlesen

Sämlinge

Es wird eng

…so langsam.

Die kleinen Pflänzchen in den Schalen sehen sehr zierlich aus, brauchen aber im wahren Leben doch ganz schön Platz.
In den Schalen stehen sie (viel zu) eng beieinander, im Feld brauchen sie Abstände von zwanzig, dreissig oder noch mehr Zentimetern. Die Pflanzen werden ja auch hoch und groß und sollen sich nicht gegenseitig behindern oder sich die Sonne wegnehmen. Also hoffentlich werden sie hoch und groß.
Und plötzlich stellen wir fest, daß gaddadavida doch ziemlich klein ist – oder andersherum – wir ziemlich viele Sämlinge angezogen haben. Weiterlesen

Blaubeerblüte

Fortschritte

Was ein schönes Wort: Fortschritt. Vieles ist zwangsläufig fortschreitend. Die Jahreszeiten, Zeit generell. Eins nach dem anderen, alles zusammen, immer weiter gehen.

Besonders fällt das jetzt im Frühling auf. Jeden Tag blüht etwas anderes, entwickelt sich weiter. Oder geht ein. Kommt auch vor.

Wir machen auch Fortschritte. Einiges ist schon ausgesät, gepflanzt und viele Pflanzen warten noch in den Pflanzschälchen zuhause.
Kommende Woche sind die Eisheiligen unterwegs, danach müssen auch die zarteren Pflänzchen im Garten überleben. Da die vier Jungs und die Kalte Sophie auch schon vor dem Gregorianischen Kalender unterwegs waren und nicht mit verschoben wurden, besteht das historische Frostrisiko sogar noch eine Woche länger – andererseits ist es (bis auf die paar Regentage letzter Woche) fast frühsommerlich und (zu) trocken. Und dann haben wir ja noch die Klimaerwärmung. Weiterlesen

20150430_2.jpg

Endlich Regen

Den ganzen April über regnete es nicht. Der Boden trocknete immer mehr aus. Und unser Saatgut dachte gar nicht daran, zu sprießen.

Jetzt in der letzten Aprilwoche ist er aber endlich da, der Regen. Nicht in meiner Traumkonstellation (nämlich Nachts vom Eins bis Vier und am Tag Sonnenschein), aber dennoch ersehnt und gut. Weiterlesen

20150426_3.jpg

Bärlauchmeer

Meiler

Meiler

Heute im Garten schnitt ich – während H das neue Beet für unsere Pflänzchen, die auf dem Schreibtisch wachsen, hackte – das Totholz der Weide aus und verbrannte es auf dem entstehenden Hügelbeet.

Das Feuer war fast aus, ich kippte einfach die Erde aus dem entstehenden Erdkeller darüber.
So baut man wohl einen Holzkohlemeiler, jedenfalls qualmte das unglaublich aus dem Beet heraus.
Es wollte leider auch gar nicht mehr aufhören, im Gegenteil. Weiterlesen

20150425_baumschnitt_schaeferstueck_1.jpg

Ja, was ist denn nun mit dem Regen?

Die Wettervorhersage verspricht die vergangene Woche Regen fürs Wochenende und die kommende Woche, gestern prophezeit sie Regen für heute – und was ist? Fünf Tropfen, die verdampfen, bevor sie auf den Boden treffen. Und heute morgen für heute nachmittag – wieder nix. Der Regenradar lügt auch. Und jetzt für morgen, und morgen für übermorgen, aber das ist sicher auch wieder gelogen.

Den ganzen April hat es nicht geregnet. In einigen Gegenden ‚Schlands wurde Waldbrandgefahr ausgerufen. Sagte man mir. Wie soll unsere Saat da angehen?

1. Wer wissen will, wie das Wetter wird, der möge aus dem Fenster schauen!

2. Wer wissen will, wie morgen das Wetter wird, der möge morgen aus dem Fenster schauen!

(Max Goldt)

Schiskojenno, alles Gejammer hilft nix, wir müssen gießen. Ohne etwas Regen gibts keine Fukuoka-Nix-Tun-Landwirtschaft.  Alles Lüge.

Dann gießen wir halt weiter.

Und da sich die ganzen OnlinePrognosen momentan fast stündlich widerlegen, kümmern wir uns heute solange um die Bäume – besser um ihr totes Holz. Weiterlesen

Tanusblick

Unsere „alten“ Wiesen

Nachdem wir nun die neue Obstwiese dazugekommen haben, hier ein paar Infos über die beiden Wiesen, die wir schon etwas länger haben.
Sie haben keinen so spektakulären Ausblick auf den Taunus wie die Nordhangwiese, liegen aber trotzdem sehr schön.

Krummer Hund

Der Krumme Hund ist ein schmaler, gebogener Streifen, auf dem zwei kräftige alte Rheinische Bohnäpfel stehen, die restlichen Bäume sind in schlechtem Zustand. Es standen mal 10 Obstbäume, aber nur die Bohnäpfel sind noch richtig gut. Hier möchten wir gerne ein paar neue Bäume pflanzen um den Bestand langfristig zu erhalten. Vielleicht lassen sich die alten „Ruinen“ ja durch vorsichtiges Schneiden noch ein paar Jahre retten. Weiterlesen

Unsere Neue Wiese

Unsere neue Obstwiese

Gerade haben wir den Pachtvertrag unterschrieben:
Jetzt haben wir eine weitere schöne Streuobstwiese mit alten Kirsch-, Birn- und Apfelbäumen.

Die Bäume sind pflegebedürftig und es muß einiges an Totholz herausgeschnitten werden. Ein paar Neue werden im Herbst gepflanzt um den Bestand zu erhalten.
Gemäht wird die Wiese zweimal im Jahr von den Schafen.

Die Arbeit ist also überschaubar und wir freuen uns auf die Ernte :-)

Vermittelt wurde uns die Wiese vom MainÄppelHaus. Die Leute da kümmern sich mit sehr viel Engagement um die Erhaltung der Obstwiesen im Norden Frankfurts.  Weiterlesen